
Genuss- und Badetage in Magliaso
mit Margret und Danièle vom 17. – 21. August 2026
Montag, 17. August 2026
Die Anreise verlief fast reibungslos. Im Ersatzbus von Agno nach Magliaso wurde es dann noch etwas eng. Im Centro angekommen konnten wir schon unsere Zimmer beziehen. Und dann baden gehen oder die Centro-Anlage entdecken oder in der Osteria alla Foce, vis-à-vis vom Centro etwas Kleines essen. Margret und Danièle boten ab 14:15 Uhr einen Erkundungsspaziergang nach Caslano an. Dank des abkühlenden Regens in der Nacht auf den Montag, waren die Temperaturen auch am Nachmittag gut erträglich. In Caslano war wieder individuelles Programm angesagt. Zur Auswahl standen: das Gartenrestaurant an der Schiffanlagestelle, die Gelateria daneben, Besichtigung des hübschen Dörfchens Caslano, Einkauf im Coop oder Migros etc. etc. Aber alle „mussten“ beim Apéro im Grotto des Centros um 18:00 Uhr dabei sein. Die bestellten Käseplatten waren so reichlich bestückt, dass es für einen weiteren Apéro am Dienstagabend reichte! Nach dem Nachtessen führten Margret und Danièle die Interessierten durch die grosszügige Anlage. Von der Trimm-dich-Anlage über das Schwimmbad über die „liebliche“ Einstiegstelle in den See bis zum Ping-Pong-Tisch und einer Bocciobahn war alles vorhanden. Wer wollte konnte noch einen „Schlumi“ im Grotto nehmen. Auch Spielfreudige kamen zum Zug.








Dienstag, 18. August 2026
Heute hatte man die Qual der Wahl. Entweder auf den Monte Generoso mit Danièle oder nach Cademario mit Margret. Und was natürlich auch möglich war, den ganzen Tag das Centro und seine Annehmlichkeiten geniessen. Aber zuvor schockte Bruno Danièle beim Frühstück. Verputzte er doch anstelle eines Müeslis einen übriggebliebenen Schoggimousse vom Vorabend-Dessert.

6 Naturfreunde wollten zusammen mit Danièle den Monte Generoso erobern und mussten dafür schon um zehn vor neun Richtung Bahnhof Magliaso loslaufen. Aber dieser frühe Aufbruch lohnte sich für alle Beteiligten. Denn nach der längeren Anreise wurden sie mit einer sehr guten Sicht belohnt. Mailand versank zwar in der schon fast üblichen Dunstglocke aber der Alpenkranz präsentierte sich von seiner schönsten Seite. Der Aufstieg von der Bahn zum Aussichtspunkt bereute niemand. Das Mittagessen im Botta-Bau befriedigte alle. Ob Pommes-Frites oder Monte Generoso-Kuchen: alles vorhanden, alles fein. Und dass es nach der Rückreise im Centro noch für einen Schwumm reichte, war das i-Tüpferchen.



8 Naturfreunde liefen mit Margret erst um 9:35 Uhr los. Am Bahnhof Magliaso bestiegen sie den Bus und genossen die kurvenreiche Fahrt bis zum Kurhaus Cademario. Dort wurde als erstes die Aussicht Richtung Magliaso und Caslano genossen. Dann verabschiedete sich die Wanderfraktion und machte sich auf den Weg Richtung Novaggio und Curio. Sie waren begeistert von der schönen und abwechslungsreichen Wanderung. Unterwegs konnte Jens sogar ein Bad unter dem Wasserfall nehmen. Das entging natürlich den sechs anderen Naturfreunden. Zwei machten sich auf den Weg, den Park des Kurhauses zu erkunden. Die restlichen NFs liessen es sich auf der Terrasse vom Kurhaus gut gehen und genossen dabei den spektakulären Ausblick Richtung Lugano. Die Drinks waren fein, die Chips schnell gegessen und so waren wir rechtzeitig an der Bushaltestelle, um zurück nach Magliaso zu fahren. Unterwegs entschieden sich einige noch im Grotto Bivio bei Curio einzukehren. Für CHF 9.– gab es mehr als genug Gnoggi mit Salbeibutter. Unglaubliche Preise. Nach der Rückkehr ins Centro konnte wieder alle tun, was sie wollten.




Und um 17:45 Uhr gab es einen Apéro mit den „Resten“ des Vorabends. Nach dem Nachtessen wurde wieder viel gespielt und gelacht im Grotto im Centro. Ein abwechslungsreicher Tag, der allen etwas bot.


Mittwoch, 19. August 2026
Ab heute war der Ersatzbusverkehr Geschichte und das Bähnli fuhr wieder von Lugano bis Ponte Tresa. Ebenso gab es nur heute ein Schiff, das unseren Teil des Luganersees bediente. Das nutzten ALLE Naturfreunde und so fuhren wir mit dem Zug bis Ponte Tresa, durchwanderten den unteren Teil des Städtchens und gelangten rechtzeitig an die Anlagestelle des Schiffes. Ab Caslano waren dann auch Danièle, Marianne und Herbert dabei und wir genossen die Fahrt auf dem überhaupt nicht überfüllten Schiff in vollen Zügen. Morcote mit seiner typisch südlichen Häuserzeile, Melide und sein Damm, Campione und sein hässliches Casino, Paradiso und die anschliessende Promenade von Lugano. Schon war die Fahrt vorbei und wir standen wieder an Land. Leider wäre das nächste Schiff nach Gandria erst in einer Stunde…



Wieder hatten alle „frei“ und konnten mit dem restlichen Tag machen, was sie wollten. Ob ein (Einkaufs)Bummel durch Lugano, ein Glacé-Coupe im Vanini oder gar ein Mittagessen in einem Restaurant. Lugano böte noch vieles mehr. Nur das MASI, das hatte Ferien bis 21. August. Da aber an diesem Tag die Sommerhitze wieder zurück kehrte, waren dann doch viele Naturfreunde relativ früh wieder im Centro. Die Bademöglichkeiten und die damit verbunde Abkühlung lockten. Und am Abend war Spaghetti-Plausch mit Live-Musik angesagt. Antonio brachte auch dieses Mal den Saal zum Kochen.

Donnerstag, 20. August 2026
Seit Tagen waren für heute Gewitter angesagt. Deshalb sagten wir den geplanten Grillabend ab. Schade. Dafür hatte man wieder einen Auswahl-Qual-Tag. Entweder mit Margret nach Sessa und die Natur in diesem schönen Hochtal geniessen oder mit Danièle nach Montagnola und im Hesse-Museum nebst der gebotenen Kultur auch vor Regengüssen geschützt zu sein. Ja, der Regen. Beim gemeinsamen Loslaufen vom Centro waren nur vereinzelte Tropfen in der Luft. 30 Sekunden bevor wir den schützenden Bahnhof erreicht hätten, öffnete Petrus die Schleusen. Unglaublich wie nass man in wenigen Sekunden werden kann.

Danièle fuhr mit 13 Naturfreunden Richtung Lugano, wo sie auf den Bus nach Montagnola umstiegen. Natürlich musste Petrus nochmals zeigen, wer Herr im Haus ist. Aber in Montagnola war der Spuk vorbei und den Rest des Ausflugs konnten alle wie geplant verbringen. Entweder zuerst ein Spaziergang auf dem ausgeschilderten Hermann Hesse-Weg oder direkt ins Museum. Auch der Friedhof mit seiner markanten Kirche bzw. Baumallee und dem Grabstein von Hesse wurde be- bzw. gesucht. Wieder hatte es ein paar hungrige Naturfreunde und Danièle führte sie ins Grotto in der Nähe des Friedhofs. Hier genossen einige die BESTE Polenta oder andere Speisen.



Nur 6 Naturfreunde vertrauten darauf, dass sich das Wetter während der Anreise nach Sessa beruhigt und begleiteten Margret. Sie mussten regelrecht zum Bus raushüpfen, damit sie den Schutz des Storrens der Osteria bei der Bushaltestelle erreichten. In der Osteria warteten sie das Ende des Regens ab und eine halbe Stunde später machten sie sich auf, Sessa und Umgebung zu entdecken. Sessa selber war klein aber fein. Der Spaziergang führte zum Feuchtgebiet bei Aqua Frégia, das erschreckend ausgetrocknet war. Bei der Bushaltestelle teilte sich die Gruppe auf. Drei wollten noch die nahen Wasserfälle erleben und trafen eine gute halbe Stunde später wieder auf den Rest der Gruppe. Zusammen fuhren sie mit dem Bus auf abenteurerlich engen Strassen via Astano nach Novaggio und von dort zurück nach Magliaso. Unterwegs hatte man – danke dem Starkregen – zum Teil das Gefühl in einem Aquarium zu sein. Zum Glück blieb es trocken während dem Spaziergang und auch auf dem Weg zurück ins Centro.





Die Absage des Grillabends bereute keiner. Dies sicher spätestens ab dem Gewitter, das während des Nachtessens über den Luganersee zog.
Freitag, 21. August 2026
Schon waren die 5 Tage fast vorbei. Um uns den Abschied etwas leichter zu machen, regnete es wieder wie aus Kübeln. Der äusserst nette Zentrumsleiter fuhr mit dem Kleinbus drei mal bis zum Bahnhof, damit keiner von uns nass in den Zug einsteigen musste. SUPER + DANKE!
In Lugano deponierten wir unsere Koffer im Schliessfach und fuhren anschliessend mit dem Zug bis Paradiso. Dort stiegen wir in den Bus nach Carona um. Natürlich regnete es fleissig weiter. So machte ein Dorfrundgang keine Freude und Sinn. Deshalb kamen wir etwas verfrüht beim Grotto del Pan Perdü an. Die Kellner waren immer noch mit dem Decken unserer „Tafel“ beschäftigt, und wir mussten noch etwas warten. Uns war das egal. Hauptsache nicht im Regen stehen. Bald konnten wir uns setzen, schon wurde die Getränkebestellung aufgenommen und schon der Salat serviert. Es wurde merklich leiser im Raum. Wer als Hauptgang Risotto mit Steinpilzen oder mit Tessinerwurst bestellt hatte, war begeistert: ein sämig-schlorziger Reis mit fast unmerklichem Biss. Perfekt! Auch die Roastbeef-Teller waren fein angerichtet. Nach den reichlichen Portionen waren alle froh, dass es zum Dessert „nur“ eine Glacé-Kugel gab. Die rutschte fast von alleine runter.



Leider wurde nichts aus der versprochenen Aufhellung über Mittag und so liefen wir, mit einem kleinen Umweg über den Dorfplatz, zurück zur Bushaltestelle. Nach der kurven- und stoppreichen Fahrt waren alle froh, in Lugano aus dem Bus steigen zu können. Und prompt hörte der Regen auf. Bis zur Abfahrt unseres Zuges hatten wir nochmals 40 Minuten „freie“ Zeit, um in Lugano die letzten Besorgungen zu machen. Über die Rückfahrt möchten wir nicht zu viel erzählen. Nur soviel, die zwei Naturfreunde, die wegen ihrem Sparbillett einen späteren Zug nach Zürich nahmen, traffen vor uns in Zürich ein. Jä nu.



Die relaxten Tage begeisterte die Teilnehmenden sehr. Auch das keiner „musste“, sondern jeder nach seinem Tempo und seiner Lust die Tage in Magliaso verbringen konnte, wurde sehr positiv aufgenommen. Ein paar Teilnehmende versuchten sogar Danièle dahin zu bearbeiten, dass sie die Bade- und Genusstage auch im 2027 anbieten soll. Wäre schön 🙂
