
Davoser Wandertag / 3. Tag Do. 03.07.2025
Text: Margret Schmid Fotos: Margret Schmid, Jürg Reichert, Bruno Berner
Schwarze Wanderung
Wieder wurden Gewitter für den Nachmittag angekündigt. Deshalb beschloss das Leitungsteam heute den Alten Zügenweg mit der Zügenstrasse zu verbinden und via Wiesen nach Filisur zu wandern. Wenn nötig, gäbe immer wieder Abbruchmöglichkeiten. Gesagt getan und die kleine Gruppe fuhr mit dem Bus bis Glaris, Ortolfi. Dort gab es den ersten Aufstieg zum Alten Zügenweg. Bis zum Rastplatz kurz vor Steigmeder gab es nur noch einen nennenswerten Abstieg. Der grosse Rest war ein stetiges, aber nicht wirklich steiles Aufwärts. Der Ausblick vom Rastplatz Richtung Monstein; phänomenal. Dieses Wort kam immer wieder von allen Beteiligten während der Wanderung. Jedoch weniger für den Abstieg zur Alten Zügerstrasse, der nun folgte. Da war eine weitere Rast im „Wärterhäuschen“ mehr als willkommen.





Weiter ging es zum Bärentritt (phänomenal) und nach Wiesen mit dem Bahnhofbeizli und seinen phänomenalen Kuchen. Was wäre der Bahnhof Wiesen ohne sein phänomenales Viadukt? Alle bewältigten die Querung des Viadukts phänomenal. Braucht schon etwas Mut! Auf dem sehr beliebten Wanderweg Richtung Filisur waren wir praktisch alleine unterwegs (phänomenal). Natürlich fuhren wir mit dem phänomenalen Nostalgiezug zurück nach Davos. War ein phänomenaler Wandertag!


Rote Wanderung
Die Rote Wanderung führte ins Flüelatal. Bei der Station Wägerhus, Abzw. Jöriseen stiegen wir aus und schon gab es die ersten Tropfen. Oder doch nicht? Die schwarzen Wolken zogen zum Glück schnell weiter. Wie im Dischma führte der Wanderweg im Flüelatal relativ flach hinunter nach Davos. ABER; es ist eindeutig ein Bergweg, der unsere volle Aufmerksamkeit benötigt. Die vielen, noch blühenden Alpenrosen, später die schönen Arven und noch später der schöne Tannenwald mit einem nun einfachen und mit Tannennadel gepolsterten Weg waren die Zutaten für unseren Wandertag. Unterwegs löste sich ein Teil der Sohle einer Teilnehmerin. Kein Problem, schnell wurde der Schuh verarztet. Nach dem Schreck machten wir einen Kaffeehalt beim Tschuggen-Rank. Eine typische Ferien-Wanderung. Als Höhepunkt und Abschluss wäre ein Bad in der Badi am Davosersee vorgesehen gewesen. Aber der inzwischen aufgekommene starke und kalte Wind hinderte die Meisten am Sprung ins kühle Nass. Nur drei!!! Unentwegte wagten einen Schwumm. Sie haben meine volle Bewunderung!






Der Schlussabend fand im „Oberst Von Sprecher“-Haus am Davosersee statt. Der Apéro auf der Terrasse genossen alle. Es war der erste Abend ohne Regen von unserem Aufenthalt! Passt. Nebst dem feinen Essen trug auch der aufgestellte und nette Service zum Gelingen des Abends bei.
