
Herisau – Hundwil über die sprechende Brücke
Text und Fotos: Esther Ryffel
Ein überschaubares kleines Grüppli startet in Herisau zur heutigen Wanderung. Die Temperatur wird mit 25 °C angegeben; ein herrliches Wanderwetter. Durch die schmucke Altstadt gelangen wir zum ersten Aufstieg und befinden uns bald danach auf dem Höhenweg. Die Aussicht in die liebliche Appenzeller Hügellandschaft und auf den eindrücklichen Säntis ist grossartig. Nach einem weiteren Auf und Ab erwartet uns eine kurze Strecke im Wald. Wieder draussen an der Sonne pflücken wir süsse Brombeeren. Vorbei an einer gemütlich kauenden Kuhherde erreichen wir unseren Picknick Platz Churzenberg auf 905 MüM. Auch während dem Essen lassen wir uns von der Aussicht in die Berge verwöhnen. Auf dieser Höhe erkennen wir auf der anderen Bergseite den Bodensee. Jetzt gehts aber endgültig nur noch bergab auf die alte Tobelbrücke zu. Diese «sprechende Brücke» über die Urnäsch ist eine von zwei noch erhaltenen Brücken des Baumeisters Johann Ulrich Grubenmann, erstellt im Jahre 1780. Der Aufstieg auf der anderen Flussseite hat es in sich, uns springt aber ein junges Reh voraus und zeigt uns den Weg! Nach dem wurzligen Tobelweg sehen wir bereits die Kirche von Hundwil. Über eine mit grossen Kuhfladen gespickte Wiese sind wir auch schon im Dorf angelangt. Entlang von vielen mit rot blühenden Geranien geschmückten Häusern finden wir die Postautohaltestelle. Ein wunderschöner Wandertag, ohne einen Tropfen Regen, geht mit der Heimreise nach Zürich zu Ende.











