
AMS(E)Ldingen – Gwatt – THUN(Fisch)
Text und Fotos: Margret Schmid
Im Zug nach Bern hatten wir reservierte Plätze. Wäre ausnahmsweise! gar nicht nötig gewesen. Für das Umsteigen in Bern über die Welle und vom Sektor E in Sektor B hätte die Zeit nicht gereicht. Deshalb stiegen wir einfach in den erstbesten, gut gefüllten 2.-Klass Wagen ein. Ja, und dann fuhr der Zug wegen einer Türstörung erst mit 13 Minuten Verspätung ab. Super ärgerlich, denn damit war unser Bus nach Amsoldingen weg. Der nächste; erst eine Stunde später. Schnell stellte die Wanderleitung das Programm um und anstatt nach Amsoldingen ging nun die Fahrt „nur“ noch bis Allmendigen. Wir stellten fest: alles gar nicht so schlimm. Nach kurzer Zeit erreichten wir den idyllischen Allmendinger-Bach. Wirklich eine Entdeckung. Und nach ca. 30 Minuten Wanderzeit waren wir schon auf der ursprünglich vorgesehenen Wanderstrecke. Perfekt. Die Tropfsteinhöhlen faszinierten, die angekündigten Treppen brachten uns ins Schwitzen, im lichten Wald fanden wir die ersten Frühlingsboten und der Picknick-Platz bot eine einmalige Aussicht auf den Thunersee und die Berner Alpen. In Gwatt stürmten wir die Bäckerei und konnten das Gekaufte bald darauf beim nächsten Rastplatz und in der Sonne geniessen. Das Wort Genuss ist für den ganzen restlichen Weg bis Thun einzusetzen. Inklusive einer letzten Rast am Thunersee vor dem Hotel/Restaurant Schadau. Beim Weitergehen durchwanderten wir einen blauen Krokuss-Teppich und kamen an einem weissen Schneeglöcklein-Teppich vorbei. EINMALIG! Als krönender Abschluss kehrten wir am Bahnhof Thun in einer sonnigen Gartenwirtschaft ein. Frühling, du kannst kommen!









