
Bluescht: Donzhausen – Kesswil
Text und Fotos: Esther Ryffel /
Blühen die Obstbäume tatsächlich schon/noch? Dieser Frage wollen wir heute nachgehen! Das Postauto bringt uns von Weinfelden durch eine bereits sehr schöne, ländliche Gegend bis nach Donzhausen, Dorfplatz. Der Wanderweg führt kurz durch das schmucke Dorf, doch bald biegen wir auf einen breiten Kiesweg ab. Auf der rechten Seite können wir den Säntis und die Churfirsten, auf der linken blühende Rapsfelder sehen. Das ist doch bereits ein vielversprechender Einstieg. Bald ist auch schon die Quizfrage geklärt: die Bluescht erfreut uns heute auf dem weiteren Weg! Wunderschön blühende Hochstamm Obstbäume wechseln ab mit Spalier Plantagen. Diese weisse Pracht wird hundertfach auf Fotos festgehalten. Neben den Bäumen sind auch die Weiler, Lenzenhaus, Guggenbühl und Kümmertshausen eine Augenweide: hübsche Blumen und Dekorationen in den Vorgärten und auf den Fenstersimsen. Bei Obersommeri queren wir noch einmal eine Hauptstrasse und nähern uns dem Waldrand vom Güttinger Wald. Bei der Schweizer Familie Feuerstelle stärken wir uns mit Speis und Trank. Von Vorgängern brennt sogar noch ein Feuer, sodass ein mitgebrachter Cervelat nicht kalt sondern gut gegrillt gegessen werden kann. Nach der Rast gehen wir kreuz und quer durch den grossartigen Wald und machen einen letzten Halt beim Jägerhaus Kesswil. Danach verlassen wir die Bäume, und der Blick auf die Kirche Kesswil und den Bodensee wird frei. Wir sind nun im Beerenland, leider sind die Erdbeeren aber noch nicht rot genug zum Essen. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Bahnhof Kesswil, doch nach gut drei Stunden wandern sind Einige doch ein bisschen müde und nicht mehr so aufmerksam oder wollten sie tatsächlich noch weiter nach Uttwil? Zum Glück finden jedoch Alle doch noch den Weg zum Bahnhof. Fröhlich und zufrieden fahren wir nach Romanshorn. Dort geniessen wir vor der Heimreise im Restaurant beim Hafen eine wohlverdiente Erfrischung.










