
CH-Grenzsteine: Burg im Leimental – Grenzsteine – Metzerlen – Mariastein – Grenzsteine – Rodersdorf
Text und Fotos: Margret Schmid
Nach der langen Anfahrt mit Zug und Tram bis Rodersdorf bot die Busfahrt durch Frankreich nach Burg im Leimental ein grandioser Schlusspunkt. Trotzdem waren alle froh sich endlich etwas bewegen zu können und so wanderten wir los, nach kurzem Umschauen im Elsässisch angehauchten Dorf. Schnell waren wir in der Natur und am ersten Grenzstein. Die Schweiz als Staat gab es beim Aufstellen des Steins noch nicht. Deshalb ist auf der einen Seite das Wappen von Bern! und auf der anderen Seite ein schlichtes „F“ erkennbar. Auf dem weiteren Weg finden wir „jüngere“ Grenzsteine von 1817 und super-moderne ohne Jahreszahl dafür gestaltet als schlichte Rechtecke. Was wir auch finden, sind ausgetrocknete Bachläufe, Wälder mit vertrockneten Rottannen und schon viel Laub auf dem Weg.




In Metzerlen werden wir herzlich im Restaurant „Lämmli“ empfangen und können draussen unter dem Sonnensegel Platz nehmen. Die grosszügigen Portionen und das fein gekochte Essen finden bei allen anklang. Nach dem vielen Essen etwas träge geworden, machten wir uns auf den Weg Richtung Mariastein. Unterwegs kamen wir bei der Burg-Jugendherberge vorbei. Romantisch! Die Cremeschnitten des Lindenhofs in Mariastein wollte sich nur eine Teilnehmerin nicht entgehen lassen und eine weitere Teilnehmerin machte sich von dort direkt auf den Heimweg. Der Rest besuchte zuerst die Klosterkirche und ein Teil sogar die Maria-Grotte. Viele Treppen!! Dann führte der Wanderweg direkt zum Heulenhof, von wo man einen super Blick auf Basel, den St. Chrischona und die Burg Landskron hatte. Schon waren wir auf dem letzten Abschnitt mit Grenzsteinen unterweg. Wegen der Dürre waren viele Äste und sogar Bäume auf und neben dem Räuberweglein der Grenzsteine entlang. Deshalb verzichtete die Wanderleitung auf dieses Abenteuer und so wanderten wir relativ hindernisfrei auf der parallelen Solothurner Waldweg-Strecke. Der Sonnenhang über Rodersdorf forderte noch einige Schweisstropfen und alle waren froh, als die Tramstation erreicht war. Eine Wanderung im Herbst mit Sommertemperaturen.




