
Rafz – Hüntwangen
Text und Fotos Esther Ryffel / Das abwechslungsreiche Wanderjahr 2025 geht zu Ende, heute jedoch wollen wir noch einmal die Natur geniessen. Trotz Prognosen mit Temperaturen um den Gefrierpunkt, besammelt sich eine fröhliche Gruppe am HB Zürich. Bis wir in Rafz aussteigen, ist die Anzahl an verschiedenen Stationen noch gewachsen. Der Weg führt zuerst an den Baumschulen der Grossgärtnerei Hauenstein AG vorbei, bevor wir ins eigentliche Zentrum des malerischen Städtchens gelangen. Das Gemeindehaus ist ein hübsches Riegelhaus, das Ortsmuseum ein Dreisässenhaus von 1784. Nach der kurzen Dorfbesichtigung folgen wir dem Häslerwäg und dem Elkerwäg und erreichen schon den höchsten Punkt der Wanderung: den Sonnebärg mit schöner Aussicht hinunter nach Rafz und in die umliegenden Hügelzüge. Ab jetzt wandern wir im lichten Wald. Bei der Forsthütte packen wir unser Mittagessen aus und plaudern in gemütlicher Runde. In dieser Jahreszeit genügt eine halbe Stunde Rast, sodass wir uns bald weiter bewegen. Wir befinden uns heute im äussersten Zipfel des Kantons Zürich, die deutsche Grenze ist nur wenige Kilometer entfernt. Auf einer Lichtung wird dann auch der Blick frei Richtung Deutschland. Nun zeigen sich auch einige blaue Lücken am wolkenverhangenen Himmel, durch die Bäume können wir sogar die Sonne erahnen. Beim Langacker verweilen wir noch einmal an einem wunderschönen Aussichtspunkt, jetzt blicken wir hinunter nach Hüntwangen. Bis zum Dorfkern ist es nicht mehr allzu weit. Noch einmal staunen wir über die vielen schönen Riegelhäuser. Beim Dorfplatz steigen wir in den Bus, der uns zur Bahnstation Hüntwangen-Wil bringt. Alle sind wir uns einig: zum Glück waren wir heute draussen unterwegs, es war überhaupt nicht eisig kalt sondern nur kalt, wie es für den zweitletzten Tag im Jahr ja auch normal ist.








