
Schinznach Dorf – Thalheim Unterdorf
Fotos: Hanne Muscarello
Heute waren wir nur vier Frauen, die es gewagt haben, diese Wanderung zu unternehmen.
Der Wetterbericht sagte: «Etwas Nieselregen ist möglich, teilweise zeigt sich aber auch die Sonne.» Als wir aus dem Bus stiegen, regnete es bereits ziemlich stark. Also zogen wir die Regenhosen und Regenpelerinen an und spannten die Regenschirme auf. Dann marschierten wir los. Zuerst ging es ziemlich steil bergauf, sodass uns schnell warm wurde. Nach etwa einer Stunde legten wir eine kurze Trinkpause ein. Es war ein schöner Platz mit Tisch und Bänken, aber wir tranken nur kurz im Stehen etwas.


Im Wald wehte kaum Wind, und trotz des Regens war es recht angenehm. Dann kamen wir auf die Höhe, von der aus wir eigentlich eine wunderschöne Aussicht hätten geniessen sollen. Heute sahen wir jedoch nicht weit, und der Wind blies ziemlich stark. So wurde uns bald etwas kalt.



Zum Glück kamen wir wieder in den Wald, und der Wind liess nach. Den Aussichtspunkt bei der Burgruine Schenkenberg liessen wir aus. Bei der heutigen Sicht hätte es ohnehin nicht viel zu sehen gegeben.

Stattdessen beschlossen wir, die Wanderung in Thalheim abzubrechen. Wir hatten Glück: Kaum waren wir an der Haltestelle angekommen, kam schon der Bus. Das war wirklich ein Glück, denn er fährt nur einmal pro Stunde.
Wir waren uns alle einig, dass es gutgetan hatte, sich in der Natur zu bewegen. Glücklich und zufrieden gingen wir nach Hause. Bei besseren Bedingungen müssen wir die Wanderung unbedingt wiederholen. Trotz des Wetters konnten wir uns gut vorstellen, wie schön sie sein muss.
