
Turm + NF Haus: Weiningen – NF Haus Altberg – Altbergturm – Würenlos
Text und Fotos: Margret Schmid
Vor drei Tagen war es drücken warm, vor zwei Tagen goss es wie aus Kübeln aber heute herrschte perfektes und eher kühles Wanderwetter. Die, mit 18 Teilnehmenden, recht grosse Gruppe konnte als Einstieg das „Schlössli“ in Weiningen von innen und aussen bestaunen. Das gratis WC fand regen Zuspruch. Evis spannend erzählte Erlebnisse als Handarbeitslehrerein in diesem Haus bzw. in der Gemeinde Weiningen, fand interessierte Zuhörende. Dann ging die Wanderung mit dem versprochenen Aufstieg los. Mit dem senioren-gerechten Wandertempo wurde diese Herausforderung von allen locker gemeistert. Schon standen wir am vorgesehenen Picknickplatz. Sogar mit überdachten Sitzbänken. Luxus! Für noch mehr Luxus sorgten Sigi und die Holzsammler. Nach kurzer Zeit loderte ein Feuer. Mit so viel Glut musste man richtig aufpassen, dass die mitgebrachte Wurst nicht schwarz wurde.


Gemässe Homepage öffnet das NF Haus Altberg an einem Samstag erst um 14 Uhr. Trotz feuermachen und warten bis es Glut gab, hatten wir immer noch fast eine Stunde spazig. Jä nu, warten wir halt auf der schönen Terrasse vom NF Haus Altberg auf den Start der Kaffee- und Kuchenzeit. Der witzig angelegte Weg mit Holzschnitzfiguren und Info-Tafeln zum 100-Jahre Jubiläum NF Schlieren verkürzten unseren Aufstieg. Schon standen wir vor dem einladenden Haus und wurden freudig begrüsst. Alles nicht so eng mit der Öffnungszeit. So lässig! Wir erlebten einen super netten Service, von total motivierten NEUEN! Hüttenwarte. Die selbstgemachten! Kuchen waren super lecker und die Preise schockierend günstig. Von der NF Schlieren-Präsidentin erfuhren wir, dass wir die erste!, grössere NF-Wandergruppe seit 15 Jahren im NF Haus Altberg waren. Das ruft direkt nach Wiederholung im 2026!


Schon in der Ausschreibung wurde gewarnt: Nach dem Aufstieg, ist vor dem Aufstieg. Die gemein-steilen Treppen bis zum Altberggrad waren mit den Kafi-Pflümli, die einige von uns intus hatten, irgendwie anstrengender als erwartet ;-). Oben angekommen wunderten wir uns nicht mehr, dass das NF Haus Altberg ein „Geheimtipp“ bleibt. Die Hinweistafel war und ist seeeehr gut versteckt im Blattwerk. Ein paar Schritte weiter, winkte schon der Altbergturm mit seinen 147 Treppenstufen. Fast die Hälfte der Wanderer nahm diese Herausforderung an. Oben angekommen, gab es von Evi noch einen Geografievortrag. Spannend. Gut 20 Minuten später machten wir uns dann auf, den Abstieg unter die Wanderschuhe zu nehmen. Margret hatte zum Glück eine Strecke ausgemacht, die ohne allzugrosses Gefälle auskam. Nur ganz am Schluss, kurz vor dem Dorfeingang Würenlos gab es doch noch einige Treppenstufen abwärts zu bewältigen. Während die Einen den Bus zum Bahnhof Killwangen nahmen, wollten die Anderen noch am Dorffest einen Abschlusstrunk genehmigen. Ein spezieller Abschluss einer schönen Spätsommer-Wanderung. Noch spezieller war der Busstopp „Bahnhof Würenlos“, der recht weit entfernt und ohne Richtungstafeln zum Bahnhof ausgestattet war. Aber auch diese letzte Herausforderung meisterten wir bravurös.




