
Wolfschlucht Luzern
Fotos: Evelyne Hänseler & Hanne Muscarello
Wir hatten Glück, dass Evelyne und Esther in Oerlikon einstiegen. Sie reservierten Plätze für uns, sodass wir alle acht beieinandersitzen konnten. Nur Daniela trafen wir erst in Luzern.
Am Bahnhof in Luzern war es – wie an Bahnhöfen üblich – sehr laut. Wir gingen nach draussen. Dort war es zwar nicht viel ruhiger, aber ich konnte trotzdem alle willkommen heissen.
Zunächst wanderten wir der Reuss entlang und durch die Altstadt. Kaum waren wir im Wald angekommen, war der Weg gesperrt, und wir mussten eine Alternative suchen. Das bedeutete einige zusätzliche Meter. Doch alle waren guten Mutes, und so ging es weiter zum Château Gütsch. Dort wartete die zweite Enttäuschung auf uns: Wir konnten nicht auf die Aussichtsterrasse und mussten unsere Trinkpause vor dem Hotel einlegen. Auch von dort hatten wir jedoch eine schöne Aussicht.



Weiter ging es durch den Wald. Am Wegrand standen viele schöne Fliegenpilze. Die hinteren Wanderer fotografierten sie, während wir anderen weitergingen. Plötzlich war unsere Gruppe geteilt. Zum Glück gibt es Handys – und schon bald waren wir wieder alle beisammen.
Danach ging es weiter durch den Wald und bergauf: viele Treppen mit hohen Stufen, immer weiter hinauf, bis wir den Sonnenberg erreichten. Dort genossen wir eine weitere Trinkpause, bevor wir die letzten Höhenmeter in Angriff nahmen.
Wir hatten eine wunderschöne Aussicht auf den Pilatus, und die Sonne schien. Beinahe wollten wir gar nicht weiterwandern. Doch die Wolfschlucht hatten wir noch nicht gesehen – also gingen wir weiter.

Dann führten viele Treppen hinunter, und bald erreichten wir die Wolfschlucht. Sie war sehr eindrücklich: feucht, üppig grün und wirklich wie ein Zauberwald. Alle waren begeistert.



Bald kamen wir zu unserem Picknickplatz und konnten uns etwas erholen. Wir sassen wieder an der Sonne, mit Aussicht auf den Pilatus und hinunter nach Kriens. Die Wanderung hatte uns ganz schön ins Schwitzen gebracht. Einige konnten deshalb ihre Kleider an der Sonne aufhängen. Eine leichte Brise sorgte dafür, dass sie auch etwas trockneten.

Nach der Mittagspause kamen wir zuerst an der Sonnenbergbahn und später am Hotel Sonnenberg vorbei. Danach wanderten wir an einem Weiler und an Rebbergen entlang. Bald standen wir vor der nächsten Entscheidung: Man konnte den Bus nehmen oder zu Fuss weitergehen. Alle entschieden sich fürs Weiterwandern.


Durch den Wald ging es weiter, bis wir wieder in der Altstadt ankamen. Dort beschlossen wir, eine Pause einzulegen und gemütlich unter einer Pergola Kaffee zu trinken.
Anschliessend ging jeder seines Weges. Nun können wir auf eine schöne gemeinsame Wanderung zurückblicken.
